Vogelart - Grünfink
Grünfink (Chloris chloris)


Aussehen
Der Grünfink wird etwa 14 - 16 cm groß und ist kräftig gebaut mit starkem Schnabel. Das Gefieder ist überwiegend gelbgrün, mit auffälligen gelben Flügel- und Schwanzpartien. Weibchen sind matter und bräunlicher gefärbt.
Nahrung
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen, Beeren und Knospen. Während der Brutzeit werden zusätzlich Insekten gefressen, besonders zur Aufzucht der Jungen.
Lebensraum
Ursprünglich lebte der Grünfink in lichten Wäldern und an Waldrändern. Heute ist er häufig in Parks, Gärten, Friedhöfen und anderen Siedlungsgebieten zu finden.
Nestbau
Das napfförmige Nest wird aus Zweigen, Gras und Moos gebaut und meist in dichten Sträuchern oder Hecken angelegt. Das Weibchen brütet die Eier, während beide Eltern die Jungen versorgen.


Verbreitung
Der Grünfink ist in ganz Europa sowie in Teilen Nordafrikas und Westasiens verbreitet. Zusätzlich wurde er in einige andere Regionen der Welt eingeführt.
Bestand
Die Art gilt als häufig und wird von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft. In Deutschland wird der Bestand auf etwa 1,7 bis 2,6 Millionen Brutpaare geschätzt.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden zählen Greifvögel wie Sperber und Habicht sowie Marder. Auch Nesträuber gefährden Eier und Jungvögel.
Besonderheiten:
Der Grünfink ist ein typischer Kulturfolger und häufig an Futterstellen zu beobachten. Sein vielseitiger Gesang und das auffällige gelbgrüne Gefieder machen ihn leicht erkennbar.
