Vogelart - Haubenmeise
Haubenmeise (Lophophanes cristatus)


Aussehen
Die Haubenmeise ist etwa 11 bis 12 cm groß und fällt besonders durch ihre auffällige schwarz-weiß gemusterte Federhaube auf. Ihr Gefieder ist auf der Oberseite graubraun und auf der Unterseite hell gefärbt. Zusätzlich besitzt sie eine schwarze Kehle und eine markante Kopfzeichnung. Männchen und Weibchen sehen gleich aus.
Nahrung
Ihre Nahrung besteht im Frühjahr und Sommer hauptsächlich aus Insekten und Spinnen. Im Herbst und Winter frisst sie vor allem Samen, insbesondere von Nadelbäumen, und legt teilweise Vorräte an.
Lebensraum
Als Lebensraum bevorzugt die Haubenmeise Nadelwälder wie Fichten- und Kiefernwälder. Sie kommt aber auch in Mischwäldern sowie in Parks und Gärten mit Nadelbäumen vor, besonders wenn alte Bäume vorhanden sind.
Nestbau
Beim Nestbau nutzt sie meist selbst gehauene Höhlen in morschen Bäumen oder Baumstümpfen. Das Nest wird aus Moos, Flechten, Haaren und Spinnweben gebaut.


Verbreitung
Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über große Teile Europas bis zum Ural. Sie kommt vor allem in gemäßigten und nördlichen Regionen vor.
Bestand
Der Bestand der Haubenmeise gilt insgesamt als stabil und die Art ist nicht gefährdet, auch wenn es regional durch den Rückgang von Nadelwäldern zu Abnahmen kommen kann.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden gehören Greifvögel, Marder, Katzen und Krähen. Besonders Eier und Jungvögel sind während der Brutzeit gefährdet.
Besonderheiten:
Eine Besonderheit der Haubenmeise ist ihre markante Federhaube, die sie leicht erkennbar macht. Außerdem versteckt sie Nahrung in Ritzen und unter Baumrinde, um Vorräte für schlechtere Zeiten anzulegen.
