Vogelart - Haubenmeise

Haubenmeise (Lophophanes cristatus)

Blaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nlBlaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nl

Haubenmeise (Lophophanes cristatus)

Haubenmeise (Lophophanes cristatus) - Foto: © www.birdphoto.nlHaubenmeise (Lophophanes cristatus) - Foto: © www.birdphoto.nl

Die Haubenmeise (Lophophanes cristatus) ist ein kleiner Singvogel aus der Familie der Meisen (Paridae). Sie ist besonders an ihrer auffälligen schwarz-weiß gemusterten Federhaube zu erkennen. In Mitteleuropa ist sie ein häufiger Brut- und Standvogel, der vor allem in Nadelwäldern lebt.

Der Ruf der Haubenmeise klingt rollend und rau, oft wie „zizigürrrr“ oder „dürr-dürr“. Der Gesang besteht aus klingelnden, hohen Tönen und ist unter den Meisenarten gut erkennbar.

Vogel des Jahres:
Die Goldammer war im Jahr 1999 "Vogel des Jahres" in Deutschland.

Aussehen

Die Haubenmeise ist etwa 11 bis 12 cm groß und fällt besonders durch ihre auffällige schwarz-weiß gemusterte Federhaube auf. Ihr Gefieder ist auf der Oberseite graubraun und auf der Unterseite hell gefärbt. Zusätzlich besitzt sie eine schwarze Kehle und eine markante Kopfzeichnung. Männchen und Weibchen sehen gleich aus.

Nahrung

Ihre Nahrung besteht im Frühjahr und Sommer hauptsächlich aus Insekten und Spinnen. Im Herbst und Winter frisst sie vor allem Samen, insbesondere von Nadelbäumen, und legt teilweise Vorräte an.

Lebensraum

Als Lebensraum bevorzugt die Haubenmeise Nadelwälder wie Fichten- und Kiefernwälder. Sie kommt aber auch in Mischwäldern sowie in Parks und Gärten mit Nadelbäumen vor, besonders wenn alte Bäume vorhanden sind.

Nestbau

Beim Nestbau nutzt sie meist selbst gehauene Höhlen in morschen Bäumen oder Baumstümpfen. Das Nest wird aus Moos, Flechten, Haaren und Spinnweben gebaut.
Blaukehlchen (Luscinia svecica)Blaukehlchen (Luscinia svecica)

Verbreitung

Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über große Teile Europas bis zum Ural. Sie kommt vor allem in gemäßigten und nördlichen Regionen vor.

Bestand

Der Bestand der Haubenmeise gilt insgesamt als stabil und die Art ist nicht gefährdet, auch wenn es regional durch den Rückgang von Nadelwäldern zu Abnahmen kommen kann.

Feinde

Zu den natürlichen Feinden gehören Greifvögel, Marder, Katzen und Krähen. Besonders Eier und Jungvögel sind während der Brutzeit gefährdet.

Besonderheiten:

Eine Besonderheit der Haubenmeise ist ihre markante Federhaube, die sie leicht erkennbar macht. Außerdem versteckt sie Nahrung in Ritzen und unter Baumrinde, um Vorräte für schlechtere Zeiten anzulegen.
Was ist das? Kreuzen Sie "Remember Me" an, um auf diesem Computer angemeldet zu bleiben und künftig Ihren Warenkorb anzusehen ohne sich anzumelden.