Vogelart - Stieglitz

Stieglitz (Carduelis carduelis)

Blaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nlBlaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nl

Stieglitz (Carduelis carduelis)

Stieglitz (Carduelis carduelis) - Foto: © www.birdphoto.nlStieglitz (Carduelis carduelis) - Foto: © www.birdphoto.nl

Der Stieglitz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt, ist ein kleiner, farbenfroher Singvogel aus der Familie der Finken. Er ist in Europa, Asien und Nordafrika weit verbreitet und wurde auch in andere Regionen eingeführt.

Sein Gesang ist lebhaft und besteht aus schnellen Trillern und zwitschernden Lauten. Typisch ist ein helles „stiglit“ oder „ti-ke-lit“, das ihm auch seinen Namen gegeben hat.

Vogel des Jahres:
Der Stieglitz war im Jahr 2016 "Vogel des Jahres" in Deutschland.

Aussehen

Der Stieglitz ist etwa 12 bis 13 cm groß und gehört zu den buntesten heimischen Vögeln. Auffällig sind die rote Gesichtsmaske, der schwarz-weiße Kopf und die schwarzen Flügel mit leuchtend gelbem Streifen. Männchen und Weibchen sehen nahezu gleich aus.

Nahrung

Er ernährt sich hauptsächlich von Samen, besonders von Disteln, Karden und anderen Pflanzen. Während der Brutzeit ergänzt er seine Nahrung durch Insekten.

Lebensraum

Als Lebensraum bevorzugt der Stieglitz offene und halboffene Landschaften wie Wiesen, Felder, Gärten und Streuobstwiesen. Er ist häufig in der Nähe des Menschen anzutreffen.

Nestbau

Sein Nest baut er meist in Büschen oder Bäumen und verwendet dafür Gräser, Zweige und andere pflanzliche Materialien.
Blaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nlBlaukehlchen (Luscinia svecica) - Foto: © www.birdphoto.nl

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet reicht von Westeuropa bis nach Vorderasien sowie Nordafrika. In einigen Regionen wurde er zusätzlich angesiedelt.

Bestand

Der weltweite Bestand ist groß und die Art gilt als nicht gefährdet, auch wenn es regional durch Lebensraumverlust zu Rückgängen kommen kann.

Besonderheiten:

Eine Besonderheit des Stieglitzes ist seine Vorliebe für Distelsamen, die ihm den Namen „Distelfink“ eingebracht hat.
Außerdem lebt er außerhalb der Brutzeit oft in kleinen Gruppen oder Schwärmen und ist durch sein buntes Gefieder leicht zu erkennen.

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